Januarkazu 2026
Samstag
An einem nebligen Samstagmorgen traf sich das Züri Kader am Bahnhof Aarau. Alle freuten sich schon riesig auf das erste Kazu des Jahres 2026.
Die Umkleide hiess Aarauer Bahnhofsloge, die einem die Frage stellte, ob wir wirklich in Aarau oder im Amazonasgebiet sind. Alle machten sich physisch wie auch psychisch bereit im kommenden Sprint Finale zu performen. Durch enge Gassen und Tunnels wurden wir gejagt und es wurde hart gekämpft. Am Nachmittag wurde es dann um einiges entspannter und ein Multitech Training stand uns zuvor. Wie der Name des Trainings schon sagt konnten wir an unseren Sprinttechnicken feilen, wenn auch ein paar Athleten am liebsten noch die 1000er Treppe hinaufgerannt wären.
Beim Lagerhaus angekommen bezogen wir unsere Zimmer oder besser gesagt die beiden 18er Massenschläge. Noch vor dem Abendessen hatten wir einen kurzen Mentalinput welchen wir alle aufmerksam verfolgten. Nach einem langen Tag konnten wir uns auf das Znacht freuen, das uns eindeutig nicht enttäuschte. Es gab klassischerweise Pasta mit Tomatensauce.
Anschliessend besprachen wir die Kaderregeln des kommenden Jahres: Pünktlichkeit, Kein Gamen, etc.
Mit einem intensiven Tag in den Beinen kam der Tag zu einem Ende und man freute sich aufs Schlafen.
Nicolas D.
Sonntag
Am Morgen wurden wir beim Frühstück mit einer Überraschung geweckt: Unsere neuen Löchlidress lagen bereit und sorgten gleich für gute Stimmung. Danach hiess es anpacken, also Haus putzen, Sachen packen und ab zum ersten Training. Die Anreise erfolgte mit dem Zug.
In Olten stand eine Staffel 2×2 auf dem Programm. Das Rennen war spannend, mit vielen Führungswechseln, aber auch ein paar Postenfehlern. Nach dem Lauf waren dann alle ziemlich durchgefroren, weshalb wir uns auf die Suche nach einem Café machten, um uns wieder aufzuwärmen.
Am Nachmittag ging es weiter nach Lenzburg. In der Altstadt absolvierten wir ein extensives Routenwahltraining, bei dem nochmals Konzentration gefragt war. Müde, aber zufrieden machten wir uns anschliessend auf den Heimweg.
Lynn
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